Gemüsesuppe

Nichts für Suppenkasper

Einfach und gesund.

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© Maria Liebich

Eintöpfe, Cremesuppen, kläre Brühen, Hot Pots – die kalte Jahreszeit ist die beste Zeit für warme Suppen. Sie bringen von innen zum Schwitzen und sind – wegen ihres naturgemäß hohen Flüssigkeitsanteils – auch eine schnell sättigende und verhältnismäßig gesunde Mahlzeit. Im Gegensatz zu anderen Gerichten sind Suppen auch für ungeübte Köche kein Hexenwerk. Und damit meinen wir nicht die Dose-auf-Mikrowelle-an-Fraktion! Mit wenigen Handgriffen lassen sich wahre Köstlichkeiten zaubern. Nach der Vorbereitung köchelt eine Suppe quasi von selbst. Ab und zu umrühren, abschmecken, fertig. Viele Suppen, vor allem Eintöpfe, schmecken  noch besser, wenn man sie ein zwei Tage ziehen lässt. Deshalb eignen sich Suppen auch fürs „Vorkochen“. Eine frische Hühnersuppe hingegen ist das beste Hausrezept gegen eine beginnende Erkältung.

Abwechslungsreich und lecker.

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© Michael Falk

Egal, ob man sie püriert oder die Stückchen belässt, frisch geschnittenes Gemüse ist das A und O einer schmackhaften Suppe. Bei der Vielfalt, die die unterschiedlichsten Suppenkreationen bieten, kommt keine Langeweile auf. Je nach Saison schmeicheln Spargel, Pfifferlinge, Kohl oder Kürbis dem Gaumen. Aber auch viele „alte“ Gemüsesorten erfreuen sich momentan neuer Beliebtheit: Pastinaken, Steckrüben, Mangold. Dem (Wieder)Entdecken und Experimentieren sind keine Grenzen gesetzt. Und dabei muss es nicht immer nur bei guter alter Hausmannskost bleiben. Zumindest nicht bei deutscher. Schließlich sind Suppen international. Wieso also nicht mal etwas „Exotisches“ ausprobieren. Eine vietnamesische Pho zum Beispiel, oder eine indische Currysuppe, einen russischen Borschtsch oder ein Irish Stew.

Suppen sind Trend: Nicht nur bei Hobbyköchen, auch bei den Gastronomen ist die neue Lust auf Suppen angekommen. In Berlin haben sich etliche Restaurants auf Suppen spezialisiert oder zumindest eine große Auswahl auf der Karte.

Berliner Suppenkultur.

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© Maria Liebich

Im Suppen Cult in der Prenzlauer Allee werden bereits seit mehr als fünfzehn Jahren Suppen serviert. Auf der regelmäßig wechselnden Karte findet man von der Ministrone, über Chili con Carne, die Klassiker mit Linsen, Kartoffeln und Co. bis hin zur Rotkrautsuppe alles.

Nicht nur mit einem namentlichen Wortspiel, sondern auch vielen leckeren und bezahlbaren Suppen und Smoothies lockt die familiengeführte SoupKultur seine zahlreichen Gäste in die mittlerweile vier Berliner Filialen.

Bei Suppeto in Berlin Mitte kann man sich neben den Gerichten auf der Karte auch seine ganz persönliche Suppe zusammenstellen: Einfach die Zutaten beziehungsweise Einlagen auswählen, ab in die Basis-Bouillon und dann guten Appetit. Alle Suppen und Fonds sind hausgemacht.

Alle guten Dinge sind drei, hat sich wohl Die Löffelei gedacht. Denn das kleine Lokal in der Potsdamer Straße bietet jeden Tag drei verschiedene Suppen an. Da ist ein regelmäßiger Besuch fast Pflicht, um in den Genuss von möglichst vielen von ihnen zu kommen.

Futtern wie bei Muttern (oder Oma!) steht bei Omi Rosis Suppen auf dem Programm. Und auf der Karte des Charlottenburger Restaurants stehen Suppen, die einen an die eigene Kindheit erinnern neben exotischen Kreationen, die man unbedingt mal kosten sollte.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Ausprobieren und Auslöffeln. Guten Appetit.

Text: Michael Falk
Fotos: © Pixabay/Couleur (Titel), Maria Liebich, Michael Falk

Info

Suppen Cult
Prenzlauer Allee 42
10405 Berlin

SoupKultur
Rosa-Luxemburg-Str. 7
10178 Berlin

SUPPETO – die Suppenbar
Krausnickstraße 11
10115 Berlin

Die Löffelei
Potsdamer Str. 73
10785 Berlin

Omi Rosis Suppen
Sophie-Charlotten-Straße 107
14059 Berlin

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