Viel Holz in der Hütt’n

Jahrelang stand er leer. Doch seit Ende September strahlt das Wirtshaus Roter Jäger am Gendarmenmarkt in neuem Glanz. Die ehemalige Restaurantschule mit angeschlossenem Restaurant von Fernsehkoch Christian Rach hat sich dank Neubewirtschaftung von Gastwirt Herbert Laggner in eine authentisch österreichische Almhütte verwandelt.

roter-jaeger-beleuchtungHerbert Laggner, Bruder des Großgastronoms Josef Laggner, hat hinter der denkmalgeschützten roten Fassade in der Jägerstraße einiges aufgefahren, um echtes Hütten-Feeling aufkommen zu lassen. Unmengen Holz aus Innerzell schaffen in den insgesamt sechs Räumlichkeiten, darunter Wirtsstube und Rauchkuchl mit Almblick, ein uriges Ambiente. Einzige Ausnahme: der historische Gewölbekeller. Hier speist man tief unter der Berliner Erde und unter einem alten Brückenbogen aus dem 18. Jahrhundert.

roter-jaeger-deftigesAufgetischt wird selbstverständlich deftige Alpen-Küche mit regionalem Einschlag. So beliefern mehrere Jäger aus dem Brandenburger Umland den Roten Jäger mit frischen Wildspezialitäten. Wiener Schnitzel, Grillhaxe, Obatzda und Käsekrainer dürfen aber natürlich auch nicht fehlen. Ein wechselndes Mittagsangebot und verschiedene Frühstücksangebote runden die traditionelle Karte ab.

„Eine richtige Almhütte gab es so in Berlin bisher nicht“, betont Laggner. „Ich freue mich, dass wir hier eine Anlaufstelle für alle schaffen konnten, die sich nach alpenländischer Tradition und zünftigem Essen sehnen.“

Text, Fotos: Eve-Catherine Trieba

Info

Wirtshaus Roter Jäger
Jägerstraße 28-31
10117 Berlin Mitte
www.roter-jaeger.de

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