Zeitreise zu den Römern

Im dritten Jahrhundert nach Christus mussten sich viele in Mitteleuropa siedelnde Römer mit plündernden Germanen herumschlagen. Eine Diebesbande zog mit ihrer Beute auf dem Rhein flussaufwärts – und wurde, so wird vermutet, von einer römischen Flotte gestellt. Die Folge: ein etwa 700 Kilogramm schwerer metallener Schatz versank in der Tiefe. Geborgen wurde er erst ab den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Seit 20. Dezember ist der „Barbarenschatz von Neupotz“ dauerhaft in Berlin zu sehen und gibt mit Werkzeugen, Fesseln, Geschirr und anderen Alltagsgegenständen Auskunft über den Alltag im (spät-)römischen Reich. Ein beeindruckender Fund, der dem Betrachter die alten Römer näher bringt als so manches Buch.

Text: Eve-Catherine Trieba
Foto: Querschnitt durch das Spektrum des Schatzfundes von Neupotz, 2. Hälfte 3. Jh. n. Chr. | © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte / Claudia Klein

Info

Schätze aus dem Rhein
20.12.2016 bis auf Weiteres
Eintritt 12, ermäßigt 6 Euro

Neues Museum
Badestraße
10178 Berlin-Mitte

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