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Auf eine Currywurst mit … Stephanie Rahn

Die gebürtige Siegenerin Stephanie Rahn lebt bereits seit ihrer frühen Kindheit in Berlin. Doch nicht nur in der Hauptstadt kennt sich die Journalistin und Medien-Expertin richtig gut aus. Denn ihr Studium absolvierte die N24-Moderatorin zu einem großen Teil in Brandenburgs Landeshauptstadt Potsdam. Wir haben die vielbeschäftigte Nachrichtenfrau zu einem schnellen Abendessen eingeladen und dabei über Smombies, nackte Füße und den Teufelsberg geplaudert.

BLO: Steffi, was machst du als Vegetarierin an der Currywurst-Bude?
Stephanie Rahn: „Ich genieße eine sensationelle vegane Currywurst mit Pommes und bin gerade total glücklich, weil das mein Feierabend-Dinner ist. Und das könnte ich mir kaum besser vorstellen.“

Ich sehe du gehörst zur Pommes-mit-Mayo-Fraktion?
Rahn: „Eigentlich ja beides – also Mayo und Ketchup, aber ich habe hier ja schon so eine leckere Soße, dass ich gar kein Ketchup ranmachen muss.“

S-Bahn oder Auto?
Rahn: „Ui, schwierig. Eigentlich fahre ich lieber S-Bahn, weil mich Autofahren total stresst und ich immer wieder feststelle, dass ich beim Autofahren meine aggressive Seite hervorkehre. In der S-Bahn kann man dagegen so viel machen. Lesen, Leute beobachten …
Ich finde es allerdings erschreckend, wenn ich mich umschaue und alle tippen auf ihren Handys rum. Wie richtige Smombies – das war ja mal Jugendwort des Jahres 2015. Ich erwische mich aber natürlich selbst dabei, wie ich es genauso mache.“

Plastiktüte oder Jutebeutel?
Rahn: „Natürlich Jutebeutel – ich habe tatsächlich immer einen dabei. Meine Mutter hat mir so einen Zusammenknüllbaren geschenkt, total praktisch für alles.“

Penthouse oder Haus am See?
Rahn: „Ahh, Haus am See – oder nein, Penthouse mit Dachgarten und Pool ist mein Traum. Aber eigentlich Haus am See.“

Mecklenburgische Seenplatte oder Rio?
Rahn: „Rio! Na ja, Rio gehört zu einer meiner Lieblingsstädte – du hast mich erwischt. Allerdings fände ich die Mecklenburgische Seenplatte auch toll, die Gegend müsste nur die Temperaturen von Rio haben.“

Barfuß oder Lackschuh?
Rahn: „Also nachdem meine Silvesterfüße jetzt noch ziemlich geschunden sind, würde ich nicht wollen, dass andere meine nackten Füße sehen. [lacht] Aber eigentlich lieber barfuß, weil es auch impliziert, dass ich an einem Ort bin, an dem es warm ist.“

Kochen oder bekochen lassen?
Rahn: „Schwierig, ich lasse mich schon sehr gerne bekochen, aber ich bekoche auch total gerne. Ich hatte kürzlich 20 Leute da und da habe ich auch gekocht. Danach möchte ich mich am liebsten in eine Ecke zurückziehen, nur beobachten, mit niemandem sprechen und einfach nur genießen, dass alle da sind und es ihnen gut geht.“

Radio oder Fernsehen?
Rahn: „Ich liebe Radio, ich bin beim Radio groß geworden – ich kann nicht ohne Radio. Aber ich könnte mich trotzdem nicht entscheiden, ich liebe auch das Fernsehen zu sehr, weil es toll ist, mit den drei Elementen Bild, Ton und Text zu arbeiten.“

Wo genießt du Berlin am liebsten?
Rahn: „Am See – zum Beispiel am Glienicker See in Kladow oder am Sacrower See. Oder auf dem Teufelsberg. Das ist mein Lieblingsort in Berlin – ich bin direkt daneben zur Schule gegangen. Dort oben ist man allein und trotzdem mitten in der Stadt, weil sie einem zu Füßen liegt.“

 

Text: Manuela Mehnert
Bild: Heiko Mehnert

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