Weihnachtsessen

Gans schön einfach

Es könnte so schön sein. Einmal im Jahr findet die Familie zusammen, beschenkt sich unter’m Weihnachtsbaum mit liebevoll ausgewählten Präsenten und genießt im Laufe der Feiertage zumindest ein gemeinsames Festmahl. Einziger Wermutstropfen: Einige Gäste aus dem Familienkreis sind bei den Feierlichkeiten kaum zugegen. Sie hantieren in der Küche, die eher einer finnischen Sauna gleicht, mit Töpfen, Pfannen und Küchengarn. Ihre Mission ist es, in diesem Jahr endlich ein perfektes Weihnachtsmenü zu zaubern, das auch den Letzten in der Familie zufrieden stellt.

Meist kommen die betreffenden Köche erst zwischen den Jahren dazu, einfach mal die Beine hochzulegen und den Geist der längst vergangenen Weihnacht zu genießen. Schade eigentlich. Das denken sich auch immer mehr Berliner Gastronomen und Caterer und bieten zwischen Martinstag und Neujahr einen speziellen Service an: Sie stecken die gemachte Gans einfach in den Lieferwagen und setzen das knusprig gebratene Tier bei festlich gestimmten Familien wieder ab. Im Gepäck hat das fertig zubereitete Geflügel natürlich alles, was sonst noch zu einem Festmahl gehört: Füllung, Soße, Rot- und Grünkohl sowie dampfende Knödel.

Damit die Bestellung rund läuft, sollten einige Details beachtet werden. Die meisten Lieferdienste geben zum Beispiel einen Zeitpunkt an, bis zu dem die Order fürs Weihnachtsfest spätestens eingegangen sein muss. Wer Wert auf eine Gans aus ökologischer Haltung legt, sollte sich eingehend über die Herkunft des Tieres informieren. Und zum Teil werden auf den Komplettpreis fürs Menü noch Lieferkosten aufgeschlagen oder man muss das Tier vor Ort abholen. Auch in diesem Zusammenhang lohnt es sich, etwas genauer nachzulesen.

Dann steht einem besinnlichen Weihnachtsessen ganz ohne Küchenstress nichts mehr im Weg.

Text: Eve-Catherine Trieba
Foto: Pixabay/SD Pictures

Info

Schlagwörter
Wie hat Ihnen der Beitrag gefallen? Jetzt bewerten!
Keine Kommentare

Kommentar verfassen